Spielregeln des Lebens

Kapitel 7 von 120 aus dem Buch “Die Lehre Bruno Grönings – Aufruf zur Nachfolge Christi”

(1) Spiele nicht mit dem Leben, sondern im Leben. Das Leben ist kein Spiel, das Spiel ist im Leben. Lebe das geregelte Leben, das heißt, richte dich nach den Regeln des Lebens. Richtiges Lebensspiel hat seine Regeln. (handschriftlich)

(2) Gott gab uns Seine Spielregeln für alle Seine Spiele im Erdenleben. Diese Regeln können wir auch sehr gut dem Alten wie Neuen Testament entnehmen. Es gibt sehr, sehr viele gute Spiele, wie Jesus Christus uns lehrte. Einige wenige will ich hier aufzählen: „Was der Mensch gibt, wird er empfangen. Was der Mensch sät, wird er ernten. Richtet nicht, so werdet auch ihr nicht gerichtet! Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt! Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach Seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen!“ Und er sagte, dass das Reich inwendig im Menschen ist. „Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Lass dich nicht durch das Böse überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem!“ Jesus Christus wusste, dass jede Krankheit durch Sünde kommt. Deshalb ermahnte Er den Kranken nach der Heilung: „Sündige hinfort nicht mehr, dass dir nicht Ärgeres widerfahre!“ (handschriftlich)

(3) Das gute Spiel beginnt mit guten Gedanken, dagegen beginnt das böse Spiel mit bösen Gedanken. Man könnte das Erdenleben als eine Spielschule bezeichnen. (…) Um richtig spielen zu können, musst du die Spielregeln beherrschen. Im Spiel liegt das Gute (Göttliche). Solange du nach der Spielregel spielst, ist es ein wirkliches Spiel. Bringst du aber auch nur einen bösen Gedanken hinein, so ist es kein Spiel mehr, bei auch nur einem bösen Gedanken hört schon das Spiel auf. (handschriftlich)