„Gottverbundenheit ist alles“

Kapitel 8 von 120 aus dem Buch “Die Lehre Bruno Grönings – Aufruf zur Nachfolge Christi”

(1) Der Mensch hat es nötig, mit Gott verbunden zu sein. (…) Und mehr wollte Christus nicht, mehr wollte Gott nicht, das ist die wirklich wahre, göttliche Lehre, das ist die Lehre Christi, wie Er sie uns, wie Er sie der Menschheit mit auf den Weg gegeben hat! Gottverbundensein, das ist alles! (04.12.1958)

(2) Das Licht zeigt dir den Weg. (handschriftlich)

(3) Licht scheuen heißt Gott scheuen. (handschriftlich)

(4) Das Leben ohne Gott ist kein Leben. (handschriftlich)

(5) Kein Leben ohne göttlichen Segen. (handschriftlich)

(6) Wer Gott verlässt, der ist verlassen. Wer Gott erhält, erhält sich selbst. Wo die Verbindung zu Gott nicht hält, der fällt. (handschriftlich)

(7) Da ist der Mensch menschenhörig geworden, und daher konnte er nicht mehr auf das hören, was Gott ihm zu sagen hat. Und daher stand er auch nicht mehr in der göttlichen Führung. Da wurde er schutzlos. Da wurde er rechtlos. (05.10.1958)

(8) Hier liegt es an dem Menschen selbst, wie er für sich, für seinen Körper sorgt. Nimmt er die Kraft Gottes in sich auf, bleibt er in der göttlichen Führung, dann hat er den Schutz. Kommt er aber aus dieser Führung heraus, dann hat er ihn nicht, dann ist er ohne Führung. Ich will Ihnen einen kleinen irdischen Vergleich geben. Wenn die Straßenbahn nicht in den Schienen verbleibt, ist sie ohne Führung; wenn der Bus, der drahtgebunden ist, von dieser Leitung abkommt, von der er die Kraft, die Energien, erhält und weiter vorwärts geführt wird, wenn er eine andere Straße fährt, wo er die oberste Leitung nicht hat, dann ist er ohne Kraft, ohne Energie. Bergauf kann er ohne Kraft nicht fahren – wie jedes Fahrgestell -, bergab immer. Wenn der Bus jetzt eine andere Straße einschlägt, wo dieser Kraftstrom, diese Energien nicht vorhanden sind, die Straße gerade bergab führt, wird der Wagen noch viel schneller rollen als da, wo dieser Strom ist, da kann er bremsen, da kann er ihn steuern, mehr oder weniger geben, wie er gerade braucht. Wenn nicht, da fährt er in den Abgrund, dort wird er zerschellen. Ohne diese Kraft kommt er den Berg nicht hinauf, da braucht er Hilfe. So ist es auch mit dem Menschen. Wenn der Mensch nicht da bleibt, wo er die Führung hat, wo er die Kraft empfängt, dann wird er kraftlos sein, dann wird er in die Tiefe abrutschen, und er muss wieder dahin geführt werden, wo die Verbindung ist, wo er die Energien wieder in sich aufnehmen kann. (05.10.1058)

(9) Da gibt es unter all diesen technischen Sachen auch ein Fernsteuergerät, so dass man tatsächlich auch Motoren durch einen Apparat fernsteuern kann, das heißt fernsteuern deswegen, weil diese Motoren in irgendein Gestell eingebaut sind: in Flugzeuge, Schiffe, Autos, Torpedos oder in sonst irgendetwas. Jedenfalls kann dieser Motor technisch geleitet, geführt und gesteuert werden. Das ist aber der künstliche Weg. Und der natürliche ist nicht anders, nur dass er ohne Apparat ist, wie es hier der Fall ist, so dass der Mensch tatsächlich, soweit er den festen Glauben an den Herrgott hat, auch ferngesteuert wird. (19.09.1950)

(10) Er (der Mensch) muss gotthörig werden. Er muss in die göttliche Führung kommen, ohne diese gibt es kein Leben! (05.10.1958)

(11) Einige (…) sind entlastet. Ihr Herzchen ist nicht mehr so beladen, deshalb, weil sie das Sicherheitsgefühl haben, weil sie über das Wissen verfügen: „Es kann so leicht nichts passieren, wenn ich nur das Rechte für mich selbst, für meinen Körper tue. Ich brauche mich vor dem Bösen nicht mehr zu fürchten, ich weiß, dass ich den Kampf gegen das Böse zu führen habe. Und ich weiß, dass ich selbst es bin, der das Böse nicht mehr in seinen Körper aufzunehmen hat. Ich weiß, dass ich Kraft aufnehmen muss, das heißt die Verbindung zu Gott beibehalten, da Gott alleine dieser große Kraftspender ist, und dass ich diese Seine Kraft in mich aufnehme; und ich werde mein Augenmerk darauf lenken, so ich fühle, dass das Böse mich angeht, schon, wenn ich von dem Bösen umgeben bin, wo das Böse doch überall lauert, so werde ich von dieser guten Kraft Gebrauch machen und das Böse von mir abwenden. Und sollte doch mein Körper erfasst sein, so weiß ich genau, gleich von vornherein, was ich zu tun und zu lassen habe: diese Kraft walten zu lassen gegen das Böse. Und das Böse wird dann meinem Körper nichts antun können.“ Jeder Mensch hat den göttlichen Schutz. Nur müsste er es wissen, nur müsste er von diesem, vom göttlichen Schutz, Gebrauch machen. Und das ist das, was die meisten Menschen leider, leider nicht getan hatten; das alles hatten sie nicht gewusst. (05.10.1958)