Versteifung des linken Fußes

Quelle: „Die Wunderheilungen des Bruno Gröning“, Egon-Arthur Schmidt, Falken-Verlag, Berlin 1949, S. 43-45

Ein weiterer präziser Fall im Zusammenhang mit der Einzeleinwirkung ist die Heilung von Grönings jüngerem Bruder Kurt, den er mir im Augenblick der Niederschrift dieser Zeilen wie folgt berichtet: „Ich lag seit eineinhalb Jahren im Kreiskrankenhaus (…) an den Folgen einer Erfrierung dritten Grades an beiden Füßen. Am linken Fuß war eine große Wunde, die nicht heilen konnte. Eine durchgeführte Hautplastik war ohne Erfolg geblieben. Ich litt unter völliger Versteifung des linken Fußes und konnte mich nur an zwei Krücken fortbewegen. Am 2. Pfingstfeiertag des Jahres zwischen 16:30 Uhr und 17:00 Uhr erschein unerwartet mein Bruder, der damals bereits Heilungsverbot hatte. Mühsam suchte ich ihn mit meinen Krücken am Auto auf. Er saß am Steuer, ich nahm auf dem Nebensitz Platz. Er fragte kaum nach meiner Erkrankung, sondern nur kurz, wie es mir mit dem Fuße ginge. Ich antwortete, dass der Fuß nach wie vor steif wäre und ich mich nur an Krücken fortbewegen könnte. Nach etwa zwei Minuten verspürte ich ein lebhaftes Kribbeln in dem kranken Fuß, fast wie ein heftiges Zucken, so dass ich schon hinfassen wollte. Mein Bruder hinderte mich daran und sagte anschließend: „So, jetzt kannst Du aufstehen und ohne Krücken gehen.“ Ich war darüber sehr verwundert, denn ich stand den Heilwirkungen meines Bruders bis dahin sehr skeptisch gegenüber. Trotzdem stand ich jetzt auf und tatsächlich konnte ich unbehindert gehen. Von Ferne hatten einige kranke Kameraden, die meinen Bruder vom Hörensagen kannten, erstaunt die Wandlung angesehen. Ich war mit einem Schlag fast schmerzfrei bis auf eine kleine Stelle an der Ferse, was ich meinem Bruder auch sagte. Er hielt mit leicht gebeugtem Arm seine Hand ausgestreckt vor sich hin und schlug den Daumen nach innen, mich auffordernd, die gleiche Bewegung zu machen. Ich tat es. „So, und nun den Daumen wieder nach außen, so, und nun ist der Schmerz weg.“ Meine Verblüffung war grenzenlos, als tatsächlich auch dieser Schmerz schlagartig verschwand und bis heute nicht wiederkehrte. Fast aus Gewohnheit und von einer Gewissen Hilflosigkeit heraus wollte ich wieder nach den Krücken greifen. Mein Bruder warf sie auf den Rasen mit den Worten: „Du brauchst sie jetzt nicht mehr und sollst sie auch nicht anfassen. Dein Kumpel wird sie dir hinauftragen“. Mein Bruder fuhr dann ab, und ich ging in meinen Schlafsaal zurück, wo nicht nur bei den umliegenden Patienten, sondern auch bei den Schwestern helle Verwunderung über die plötzliche Änderung meines Zustandes herrschte. Mein Bruder hatte mir übrigens gleich gesagt, dass eine Stelle an meinem Fuß niemals zugehen würde, und er hat damit Recht behalten. Es ist ein kleiner Rest meines Leidens, der mir noch zu schaffen macht. Im Übrigen bin ich im Gegensatz zu früher voll bewegungsfähig ohne Stock und Krücken.“

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Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichtes vom 2.03.04 zum Download