Häufig gestellte Fragen

Da der „Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings“ aus zeitlichen Gründen nicht jeden Brief oder jede E-mail im Einzelnen beantworten kann, finden Sie hier Antworten bezüglich der am häufigsten gestellten Fragen. Diese Seite ist in steter Bearbeitung. Den aktuellsten Beitrag finden Sie ganz oben.

Bitte wählen Sie einen Button für die entsprechende Information. Mit dem Plus-Zeichen öffnen Sie den Text, mit dem Minus-Zeichen können Sie ihn wieder schließen.

Tatsächlich gibt es mittlerweile einige Gröning Gruppierungen. Bruno Gröning hat diese Spaltungen vorhergesehen und es war schon zu Lebzeiten sein Wunsch, dass sich irgendwann alle Bruno Gröning Freunde wieder vereinigen sollten. Dadurch bekäme seine Lehre noch ein ganz andere Durchschlagskraft. Leider gibt es das Phänomen der Spaltungen in allen Religionen und spirituellen Bewegungen. Meist ist der Grund dafür, dass es extrem unterschiedliche Ansichten bezüglich eines Lichtbringers und seiner Lehre gibt.

Der Verein “Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings entstand, wie an anderer Stelle bereits erwähnt (siehe: Wie entstand der Verein “Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings“?) aufgrund der Tatsache, dass sich die Verantwortlichen der zurzeit größten Gröning Gruppierung “Der Bruno Gröning Freundeskreis” dazu entschlossen haben zu verschweigen, dass Bruno Gröning über Jesus Christus gesprochen hat und dass es der Kern seiner Lehre war. Angeblich soll es dadurch Andersgläubigen leichter gemacht werden sich mit Grönings Lehre zu beschäftigen.

Wir halten dies für grundfalsch! Bruno Gröning betonte oftmals, dass man offen und ehrlich zueinander sein soll. Dieses bewusste Verschweigen eines der wichtigsten Inhalte von Bruno Grönings Lehre ist nach unserer Überzeugung eine Manipulation! Ich selbst musste bitter miterleben wie in meinem dreiteiligen Dokumentarfilm “Das Phänomen Gröning” Texte und Stellen mit der Originalstimme Bruno Grönings, in denen er auf Jesus Christus Bezug nahm, entfernt wurden. Sogar Fotos auf denen zu sehen war, dass Gröning eine Kette mit dem Kruzifix trug, wurden aus meinem Film herausgeschnitten!

Eine weitere Gröning Gruppierung ist der “Verein zur Förderung seelischer, geistiger und natürlicher Lebensgrundlagen”, den Bruno Gröning im Jahre 1958 gründen ließ. Er existiert heute noch. Nur wenige wissen, dass Gröning diesen Verein bereits kurze Zeit nach der Gründung wieder auflösen wollte. Eine Eidesstattliche Erklärung von Elisabeth Tübben (eine Dame mit der Bruno Gröning per “Du” war und die ihm ein Grundstück für ein Haus zur Verfügung stellen wollte) vom 10.06.1959 macht dies u.a. deutlich:
“Bruno Gröning besuchte uns am 29. Dezember 1958. Seine Besuche bei uns trugen stets einen privaten Charakter. Wir führten an diesem Abend ein lang ausgedehntes Gespräch. (…) Im Laufe dieses Gespräches begann Bruno Gröning lange und ausführlich über den Verein zu sprechen. Er sagte z.B.: ´Der ganze Verein so wie er steht und geführt wird, gefällt mir absolut nicht. Ich bin gezwungen, den Verein noch einmal aufzulösen. (…) Gerade dort an der Spitze sitzen Menschen, die nur in Klatsch wühlen. (…) Diese Menschen haben nicht die geistige Reife…!` Er sagte in klaren Worten außerdem, dass er, wenn er den neuen Verein gründen würde, Menschen an seine Spitze treten müssten, die über eine geistige Reife verfügen müssten.”

Am 18.01.1959 fand eine Unterredung zwischen dem Vorsitzenden des deutschen Vereines Erich Pelz und dem Obmann des österreichischen Vereines Alex Loy in der Privatwohnung Bruno Grönings in Plochingen statt. Zugegen war auch die Sekretärin Bruno Grönings Dorothee Ludewig. Man war bereits seit dem 16.01.1959 zusammen. Bruno Gröning sagte u.a.:
“Lieber Freund Erich, was ich gestern von dir gehört, habe ich schon einmal gehört. Und ich habe schon dagegen gesprochen, dir das klar gemacht, dass das unmöglich sei und wenn man von mir derartiges verlangt, dann trete ich sofort von dem Verein zurück!”
Es ging in dieser Unterredung um finanzielle Angelegenheiten, die von Erich Pelz und Alex Loy auch nach der Unterredung nicht eingesehen wurden. Bruno Gröning sagte deutlich, dass er dann sofort vom Verein zurücktreten würde. Dazu kam es aber nicht mehr, da er am 26.01.1959 verstarb. Eine Zeitzeugin erzählte mir diesbezüglich, dass sich Frau Ludewig, die Sekretärin Bruno Grönings, in dieser Angelegenheit an sie gewand hatte und sehr betroffen darüber war, dass Bruno Gröning auch diesen Verein wieder auflösen wollte. Er hätte in einer Nacht ihr gegenüber seinen ganzen Unmut bezüglich des Vereines geäußert und mehrmals betont, dass auch dieser Verein aufgelöst werden müsse.

Leider gibt es aber immer wieder die Tendenz, nicht nur bei Gröning-Freunden, sondern bei fast allen Religionen und spirituellen Bewegungen, zu glauben, dass man die die wahre, auserwählte Gruppierung sei. Mir liegen Briefe vor, die leider belegen, dass auch Gröning Bewegungen dies von sich behaupten. Der “Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings” distanziert sich ausdrücklich von solchen Vorstellungen! Wir halten uns nicht für etwas besonderes, schon gar nicht für die einzig wahre Gruppierung, sondern sehen unsere Aufgabe darin als kleines Rädchen im Werk Gottes das zu tun wovon wir überzeugt sind und wo wir hinter stehen können. Nicht mehr und nicht weniger! Wir streben auch eine Vereinigung aller Gröning Freunde an, doch dies wird nur dann möglich sein, wenn keine Gruppierung mehr glaubt die “auserwählte” Gruppierung zu sein. Eine Vereinigung kann nur auf Augenhöhe geschehen! Wir freuen uns ausdrücklich darüber, dass sowohl Freunde vom Bruno Gröning Freundeskreis unsere Informationsveranstaltungen besuchen als auch Mitglieder des “Vereins zur Förderung seelischer, geistiger und natürlicher Lebensgrundlagen.” Wir begrüßen diesen Austausch von Mensch zu Mensch!

Leider werden vom “Bruno Gröning Freundeskreis” die Menschen dazu aufgefordert sich für eine Bewegung zu entscheiden. Wer zu uns kommt, darf nicht mehr zu ihnen gehen usw. Auch dies halten wir für grundfalsch! Wir sind niemandem böse, niemand wird von unserer Seite diffamiert, aber wir erlauben uns Taten zu beurteilen. Und diese Vorgehensweise passt für uns nicht zum Prinzip der Freiheit! Alle Religionen und spirituelle Bewegungen sollten viel toleranter gegenüber der Freiheit eines jedes einzelnen Menschen sein. Freiheit ist ein Ausdruck wahrer Liebe!

Thomas Busse
(Vorsitzender)

Die Begeisterung für Bruno Gröning und seine Lehre hat leider in der Vergangenheit dazu geführt, dass manche ihn förmlich angebetet haben und auf einen Thron setzten. In diesem Zusammenhang haben die Sektenbeauftragten, gerade wenn es um den Vorwurf des Personenkultes geht, tatsächlich Recht!
Bruno Gröning wollte jedoch niemals einen Kult um seine Person, aber seit seinem Tod im Jahre 1959 kann er sich ja nicht mehr dagegen wehren. Viele ähnliche Beispiele gibt es in der Geschichte der Menschheit von anderen Persönlichkeiten, die auch niemals angehimmelt werden wollten, doch es geschah trotzdem.

Bruno Gröning tat auf jeden Fall alles um dies zu verhindern und sagte unter anderem in seinen Vorträgen unmissverständlich: “Diese Hilfe, diese Heilung geschieht nur im Namen Gottes. Nicht ich – ich bin nichts, der Herrgott ist alles.” (09.09.1949)
“Ich habe nicht die Absicht gehabt, mich so emporzuheben, nein, ich wurde erst von kranken Menschen herausgehoben.” (01.10.1949)
“Ich will nicht von einem einzigen meiner Mitmenschen verherrlicht werden. Ich bin nicht Gott, sondern nur göttlich, wie jeder meiner Mitmenschen!” (17.10.1955)
“Und mich nicht anhimmeln, himmeln wir Gott an; beten wir zu Ihm, bitten wir Ihn, und glauben wir, dass Er uns das (Gute) geben wird; ich stelle nur die Verbindung her.” (05.10.1957)
“(…) und auch mich nicht verehren.” (01.11.1954 / Zeitung „Mensch und Schicksal)
“Ich will auch keinen Ruhm!” (07.11.1958)
“Ich bleibe nach wie vor der kleine Gröning.” (31.08.1950)
“Ich bin nur ein kleines, winziges Werkzeug Gottes!” (23.09.1950)

All seine Bemühungen einem Personenkult entgegen zu wirken, blieben leider allzu häufig unbeachtet. Dies zieht sich bis in die Gegenwart hinein. Manche tapezieren ihre Wände mit seinen Fotos; andere stellen persönlichen Gegenstände von ihm zur Schau; da wird eine Locke seiner Haare verehrt und mit verklärtem Blick die ausstrahlenden Kräfte gelobt; man bedankt sich ständig bei ihm, anstatt bei Gott, usw. Es ist einfach eine Schande und schadet natürlich dem Ruf eines solchen Mannes. Vieles bezieht sich auf irgendwelche Äußerlichkeiten, die mit der Arbeit an sich selbst, zu der Bruno Gröning die Menschen bewegen wollte, natürlich nichts zu tun hat.

All das wird Bruno Gröning keinesfalls gerecht, bietet aber seinen Kritikern viel Angriffsfläche. Wie immer schaden seine Freunde ihm mehr, wie er zu seinen Lebzeiten schon bekannte, als seine Feinde. Bruno Gröning ist nur ein Diener Gottes, ein Helfer, ein Wegweiser; nicht mehr und nicht weniger. Erst dann, wenn seine “Freunde” dies endlich erkennen und auch umsetzen, wird der Vorwurf des Personenkultes irgendwann nicht mehr gerechtfertigt sein und vielleicht auch in der Öffentlichkeit Stück um Stück verstummen. Es liegt nur an denen, die ihn schätzen, aber nicht verehren sollten!

Thomas Busse
(Vorsitzender)

Viele Menschen auf dem spirituellen Weg glauben an Reinkarnation (Wiedergeburt). Und da immer mehr von Bruno Gröning und seiner Lehre begeistert sind, hofft so manch einer ihm in diesem Erdenleben in einem anderen Körper zu begegnen. Wenn ich die Sehnsucht auch irgendwo nachvollziehen kann, so halte ich die Spekulationen und Vermutungen diesbezüglich für äußerst unsinnig. Es gibt, nach meinen langjährigen Erfahrungen, eine weltliche und auch eine geistige Sensationswelt! Letzten Endes offenbart sich hier ein gewisser Unglaube dem Geistigen gegenüber, denn man will wieder einen Körper sehen, ihn wohlmöglich anfassen können, usw. Warum? Hat der Mensch kein Vertrauen in die geistige Welt?

Bruno Gröning betonte oftmals, dass es unwichtig wäre, dass er körperlich anwesend sei, damit Menschen Hilfe und Heilung erleben könnten. Er betonte:
“Ich habe immer wieder gesagt: ´Ich bin hier und überall zugleich.` Ich will damit nicht gesagt haben, dass ich der Herrgott bin – nein. Ich bin nur ein kleines, winziges Werkzeug Gottes! Aber ich will dem Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen und ihm den guten Weg zeigen. Und so brauchen auch Sie mich nur zu rufen, und ich bin sofort da – bitte nicht die Vorstellung bekommen, ich wäre persönlich da – nein – im Geiste.” (23.09.1950)
“Damit sie mich noch besser verstehen: Es ist noch nicht dagewesen, dass man das Rundfunkempfangsgerät zum Sender trägt, um die Radiowelle zu empfangen, sondern man bleibt mit dem Gerät zu Hause. Genauso können sie auch zu Hause empfangen, sie sind jetzt angesprochen und können zu Hause genauso empfangen wie hier.” (07.09.1950)

Ganz deutlich gibt er also zu verstehen, dass der Mensch auf geistigem Wege alles erhalten kann, da wo er sich gerade befindet. Aber nein, dass genügt ihm nicht. Ihm reichen auch die vielen Vorträge Bruno Grönings nicht aus, die so viel Wahrheit beinhalten. Es muss stets was Neues her, anstatt endlich damit zu beginnen ersthaft an sich zu arbeiten. Und dabei ist es eine wirkliche Lebensaufgabe, die Belehrungen Bruno Grönings in die Tat umzusetzen.

Aktuell wird ja von einigen behauptet, dass Braco (braco.me) der wieder inkarnierte Geist Bruno Grönings sein soll und dementsprechend sucht man ihn auf. Ich will mich lieber nicht dazu äußern, denn jeder soll das tun, was er will und sich stets selbst überzeugen. Nicht, dass ich damit etwas Negatives bezüglich dieses Mannes sagen will, aber der Beweggrund stimmt mich sehr nachdenklich. Eines durfte ich auf jeden Fall erfahren, dass es in der Meditation (beim Einstellen auf den göttlichen Sender) keine Grenzen gibt und dem Menschen auf diese Weise alles zu erkennen und gegeben werden kann. Es geht so einfach, so schnell, so intensiv! Der Körper macht es wirklich nicht, sondern nur der Geist!

Thomas Busse
(Vorsitzender)

In der Esoterik-Szene wird vielfach behauptet, dass der Mensch nichts mehr bewerten soll. Dies entspricht jedoch nicht der Lehre Bruno Grönings. Im Gegenteil sogar. Er sagte:
“Verkennen und vergessen Sie nicht, Freunde, dass der Mensch zwischen Gut und Böse lebt. Dazwischen lebt er: da das Gute, da das Böse, zwischendrin ist der Mensch, er entscheidet.” (05.10.1958)
“Überlegen Sie jedes Wort und jeden Satz, den Sie sprechen und jeden Gedanken, den Sie aufnehmen, ob er es würdig ist, aufgenommen zu werden! Und überlegen Sie alles ganz genau, ob Sie auch richtig gehandelt haben! Rufen Sie sich täglich selbst zur Ordnung, das heißt zu Gott! Rügen Sie sich selbst!” (07.11.1958)

Dieser Rat Bruno Grönings ist nur umzusetzen, wenn man bereit ist Gedanken, Worte und Taten zu bewerten, ob sie gut oder schlecht für einen sind.
“Sehen Sie, da kommt dieser Gedanke und Sie wissen gar nicht, woher. Wenn es ein Übel ist (…), dann kommt dieser Gedanke von der bösen Gedankenquelle. Ist es ein guter, dann kommt er von der guten, von der göttlichen Gedankenquelle. Das müssten Sie heute schon unterscheiden können.” (07.11.1958)
Nur wer also bereit ist Gedanken, Worten und Taten zu bewerten, kann eine klare Unterscheidungsfähigkeit erhalten, die Bruno Gröning als sehr wichtig erachtete.

Thomas Busse
(Vorsitzender)

Der Bruno Gröning-Freundeskreis ist sicherlich zurzeit die größte Gruppierung, die sich mit dem Gedankengut Bruno Grönings beschäftigt und intensiv darum bemüht ist, dass viele Menschen von ihm und seiner Lehre erfahren. Leider wird dort, wie mir bereits mehrfach berichtet wurde, behauptet, dass man, wenn man diesen Freundeskreis verlässt, seine Heilung wieder verliert.

Dies entspricht nachweislich nicht der Wahrheit! Viele, die bereits seit Jahren nicht mehr zum Bruno Gröning-Freundeskreis gehören, sind nach wie vor gesund. Andere erlangten erst in einer unabhängigen Gemeinschaft eine Heilung. Stück um Stück sollen solche wunderbaren Erlebnisse auf dieser Homepage veröffentlicht werden.

Wir glauben nicht, dass irgendeine Institution oder Gruppierung einen Machtanspruch auf Heilung hat, sondern dass Gott immer nur ins Herz hinein schaut. Menschen Ängste einzujagen, ist ein Druckmittel der dunklen Seite, wovon man nun wirklich keinen Gebrauch machen sollte. Wer seine “Schäfchen” durch solche Methoden an sich binden will, wird sie auf Dauer stets verlieren. Auf dem geistigen Weg der Liebe gibt es keine Konkurrenz! Der “Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings” respektiert und toleriert ausdrücklich jede Bewegung, die darum bemüht ist, Menschen zu ihrem Heil und Glück zu verhelfen und wir wünschen von ganzem Herzen Gottes Segen dazu!

Thomas Busse
(Vorsitzender)

Es gibt sogenannte “Medien”, die von sich, mit überraschender Sicherheit, behaupten, dass sie Botschaften aus dem Jenseits von verstorbenen Menschen (Geistwesen), meistens aus den höchsten Höhen, empfangen können. Diesen Vorgang nennt man in der Esoterik “Channeling”.

Ich persönlich frage mich immer wieder, wie die Medien allein den Absender genau zuzuordnen wissen? Wenn mich jemand irgendwo von einem Land der Erde aus anrufen würde und behautet jemand Bestimmtes zu sein, woher weiß ich, ob es stimmt? Bei einigen Milliarden Menschen? Und im geistigen Reich gibt es noch viel mehr Wesen als auf Erden. Aber die Medien können angeblich tatsächlich mit hundertprozentiger Gewissheit diesen Geist zuordnen. Und ihre Botschaften sollen immer ganz echt sein! Schlimm ist, dass schon eine falsche Botschaft, die man weitergibt, sehr negative Auswirkungen haben kann. Die Folgen sind oftmals nicht abzuschätzen. Ich habe bereits einige „Mediengeschädigte“ kennengelernt, was mich sehr nachdenklich stimmte. Aber auch wenn man positive Erfahrungen damit machte, so besteht immer die Gefahr der Abhängigkeit und Unfreiheit. Wie soll man denn zu seiner eigenen Herzensstimme finden, wenn man dies nicht trainiert und menschen(medien)hörig ist?

Da Bruno Gröning 1959 verstarb, wird auch er mittlerweile vielfach gechannelt. In letzter Zeit hat man mir diesbezüglich einige medialen Botschaften zukommen lassen, die sich interessanterweise nicht selten total widersprechen und oftmals auch noch konträr zu den Aussagen aus seinem Erdenleben sind. Allerdings behautet fast jedes Medium, ein absolut reiner “Kanal” zu sein. Bruno Gröning hat glücklicherweise auch hier eine unmissverständliche Richtlinie hinterlassen, indem er sagte: “Rufen sie nicht die Geister!” Er hat ausdrücklich davor gewarnt und sprach unter anderem von Neckgeistern, die imstande sind Menschen an der Nase herumzuführen.

Aus diesem Grund distanziert sich der “Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings” ausdrücklich von gechannelten Botschaften Bruno Grönings und geben grundsätzlich zu bedenken, welche Gefahren mit medialen Botschaften verbunden sind. Es folgen noch einige Zitate Bruno Grönings zu diesem Thema:
“Es ist für die heutigen Menschen sehr schwer, das Richtige vom Falschen zu unterscheiden. Sie alle haben eine Bildung, bei den meisten ist es jedoch eine Einbildung. Das Pendeln sowie zum Beispiel auch das mediale Schreiben sind deshalb so gefährlich, weil keiner kontrollieren kann, von welcher Seite diese Eingebungen kommen. In den meisten Fällen ist es das Böse, das die neugierigen und wankelmütigen Menschen auf die falsche Fährte locken will.” (Alfred Hosp, „Kräfte des Geistes“, Eigen Verlag, S. 36)

“Ein Mensch, der keine echte Hellsichtigkeit besitzt, läuft immer Gefahr von niederen, selbst unwissenden Geistwesen gefoppt zu werden, wobei oft eine Kundgabe aus höchster Sphäre nur vorgegaukelt wird. Lassen Sie sich jedoch nicht täuschen, auch wenn es wie Engelszungen gesprochen klingt. Daher möchte ich nochmals darauf hinweisen und Sie bitten, alles zu unterlassen, was Sie vom Bösen auf irgendeine Weise abhängig macht.” (Alfred Hosp, „Kräfte des Geistes“, Eigen Verlag, S. 132)

“Wie gut es ist – und ich sag`s überall, dass die Menschen nicht in eine Spinnerei verfallen, dass sie sich was einbilden, was in Wirklichkeit nicht ist!” (07.11.1958)

“Viele Menschen haben eine Bildung, bei den meisten ist es jedoch eine Einbildung. Sie vermeinen etwas zu sehen oder zu hören. Das meiste entspringt aber nur aus ihren Wünschen, eigenen Vorstellungen oder ihrer Geltungssucht. In den geistigen Bereichen gibt es viele Täuschungen, umso mehr, weil die meisten Medien nicht wissen, wer sich wirklich hinter dem so genannten ´Hohen Geistwesen` verbirgt, für das es sich medial ausgibt. Meist handelt es sich jedoch um ganz niedrige, ja böse Geister, die sich des Körpers willensschwacher und leichtgläubiger Menschen bedienen, um Verwirrung zu stiften. Die Gefahren bei solchem Tun liegen jedoch zusätzlich darin, dass sich – aus zunächst harmlos erscheinenden Spinnereien – schwere Besetzungen ergeben können, die zur Abhängigkeit, zum Wahnsinn und schließlich bis zum Selbstmord dieser Menschen führen können, da sie dann nicht mehr Herr über ihre Gedanken und Gefühle sind. Ich warne Sie, liebe Freunde, das Böse lauert immer und überall – um die Neugierigen und jene, die stets noch mehr wissen wollen, vom guten, vom göttlichen Weg, abzubringen. Sie werden durch phantastische Kundgaben und Versprechungen verlockt und verleitet, indem Ihnen das Wahre, das Natürliche vorenthalten wird. Wie es drüben wirklich ist, weiß sowieso keiner, der hier verkörpert ist.” (Alfred Hosp, „Kräfte des Geistes“, Eigen Verlag, S. 72 bis 73)

Thomas Busse
(Vorsitzender)

Menschen zu verurteilen ist sehr leicht, sie zu beurteilen jedoch viel schwerer. Ich persönlich beschäftige mich nun seit 1985 mit diesem Mann, habe über 100 Zeitzeugen aufgesucht und sie teilweise, für meinen dreiteiligen Dokumentarfilm “Das Phänomen Gröning”, interviewt. Außerdem studierte ich in verschiedenen Archiven unzählige Dokumente über oder von Bruno Gröning, hörte mir sehr viele Tondokumente von ihm an und bekam durch eine große Anzahl von Fotos auch sehr private Einblicke. Von daher glaube ich mir ein Urteil über ihn erlauben zu dürfen. In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine Bibelstelle im Matthäus Evangelium (7, 15 f.) hinweisen:
„Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor; ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.“
Diese Aussage ist für mich ein Richtwert, wenn es um die Beurteilung Grönings und seiner Lehre geht.

Was ich an Früchten an mir oder anderen Menschen erlebt habe oder nach wie vor erlebe, das kann ich, und dies sage ich als äußerst kritischer Mensch, nur als wirklich gute Früchte bezeichnen: Atheisten finden zum Glauben an Gott zurück; Menschen bekommen wieder einen innigen Bezug zu Christus und seiner Lehre; der Glaube, dass Gott der größte Arzt ist, wird gestärkt; geistige Heilungen geschehen; Depressive werden wieder froh und lebensbejahend und vieles andere mehr.

Das es auch Menschen gibt, die mit Gröning einen Personenkult betreiben, sich fanatisch oder dogmatisch zeigen, liegt nicht an ihm, sondern ausschließlich an diesen Personen! Dies darf man ihm keineswegs in die Schuhe schieben. Leider sind es oftmals seine so genannten Freunde, die durch ihr Fehlverhalten seinem Ruf sehr geschadet haben. Ähnliche Fälle wiederholen sich ständig in der Geschichte der Menschheit. Wenn ich nur darüber nachdenke, was man schon alles im Namen Christi gemacht hat, so erklärt sich die Sache von selbst.

Die “Kritiker”, die Bruno Gröning damals schon als Scharlatan bezeichneten, wussten sehr wenig über ihn und haben ihn in den meisten Fällen nicht einmal persönlich gekannt. Auch diejenigen, die ihn heutzutage noch verteufeln, sind oftmals sehr schlecht informiert. Dies merke ich immer dann, wenn man von seinem Leben berichtet oder ihn zitiert. Haarsträubend! Da schreibt einer vom anderen ab, ohne sich mal die Mühe gemacht zu haben, tiefer in die Thematik einzudringen. Ich kann nur aus inniger Überzeugung sagen, dass ich Gröning nicht für einen Scharlatan halte, sondern in ihm einen bedeutsamen Helfer und Diener Gottes sehe.

Thomas Busse
(Vorsitzender)

Vor Jahren entschied sich der Bruno Gröning-Freundeskreis, in dem ich mich selber viele Jahre engagierte, alle Passagen aus den Vorträgen Bruno Grönings zu streichen, in denen er über Christus sprach. Die Begründung war, dass man auf diese Weise es Moslems leichter machen wollte seine Lehre anzunehmen. Freunde von mir und ich selbst waren empört. Nach unserer Überzeugung kam dies einer Manipulation gleich. Jemand sagte verständnislos zu mir: „Wo soll das einmal eine Ende nehmen? Streicht man in Zukunft wohlmöglich auch noch Bruno Grönings Aussagen über Gott, um Atheisten den Zugang zu seiner Lehre zu erleichtern?“

Grundsätzlich hat sich Bruno Gröning zu Christus und seine Lehre bekannt, ohne jedoch irgendeine andere Religion abzuwerten. Sein Bekenntnis bedeutet nicht, dass er in irgendeiner Form dogmatisch oder untolerant gewesen wäre. Niemals hat er behauptet, dass nur der christliche Weg zu Gott führe.
„Ich bin zwar in eine katholische Familie hineingeboren und darin aufgewachsen, aber ich habe nie eine innere Beziehung zu den Riten der Kirche gefunden. Für mich war das Göttliche das erste und wird es auch bleiben. Ich sehe den Menschen nicht danach an, auf welchem Wege und durch welche Form er zu Gott kommt. Für mich ist die Hauptsache, dass er überhaupt zu ihm kommt. Ich frage auch gar nicht danach, welcher Rasse oder Nation jemand angehört, denn, so sagt mir immer meine Eingebung, alle Menschen sind Kinder Gottes (…).“ (21.10.1949 / Süddeutsche Zeitung)

Unmissverständlich stellte er klar:
„Ich frage keinen Menschen nach Religion und Nation. Alle sind sie Menschen, alle Kinder Gottes.“ (31.08.1949)
„Was ich hier vorzubringen habe, geht bestimmt jeden einzelnen Menschen an, ganz gleich, welcher Nation oder Konfession er angehört, ganz gleich, ob er arm ist oder reich, mir ist jeder Mensch gleich, auch die Hautfarbe spielt hierbei keine Rolle und noch viel weniger die Muttersprache.“ (handschriftlich)

Letzen Endes ging es Bruno Gröning um die Umkehr aller Menschen hin zu Gott:
„Ich habe Ihnen auch des öfteren schon zu wissen gegeben, was mein eigentliches Ziel ist: Ich will jeden Menschen wieder zum Glauben zurückführen, denn jeder Mensch ist ein Wesen der Natur, jeder Mensch ist ein Kind Gottes. Wir Menschen haben nur einen Vater, und das ist unser Herrgott. Und weil viele Menschen vom Glauben abgekommen sind, so will ich sie wieder zum Glauben zurückführen.“ (01.10.1949)

Das sich Bruno Gröning dabei zu Christus als Gottes Sohn und zu seiner Lehre bekannte, darf jedoch nicht verschwiegen werden, da es ein Kernpunkt seiner Lehre war.
Er sprach mit eindringlichen Worten speziell zu uns Christen:
„Ein wirklich wahrer Christ kann nur der sein, der Christus so folgt, wie Christus es von uns erwartet, wie Seine Lehre uns das alles sagt. Und daher war Christus dreiunddreißig Jahre auf dieser Erde, d.h. in dem Körper, den Gott Ihm für dieses Erdenleben geschenkt, damit Er uns all das vermitteln kann, was Gott für uns, für die gesamte Menschheit zu sagen hat! Denn anders haben die Menschen nicht mehr auf Gott hören können. . (…) Er (der Mensch) hat es nötig, mit Gott verbunden zu sein. (…) Und mehr wollte Christus nicht, mehr wollte Gott nicht, das ist die wirklich wahre göttliche Lehre, das ist die Lehre Christi, wie er sie uns, wie er sie der Menschheit mit auf dem Weg gegeben hat: Gottverbundensein, das, meine lieben Freunde, ist alles!“ (04.12.1958)

Betroffen fügte er hinzu:
„Christus hat uns so viel des Guten mit auf unseren Lebensweg gegeben. Warum haben die Menschen das Gute nicht beherzigt, warum haben sie es nicht in sich aufgenommen?“ (04.12.1958)
„War Christus der Menschheit nicht das größte Vorbild?“ (04.12.1958)
„Es ist nun mal die Lehre Christi, die Sie beherzigen müssten.“ (04.12.1958)

Diese Zitate stammen vom letzen offiziellen Vortrag Bruno Grönings am 4. Dezember 1958, den er speziell für die damaligen Gemeinschaften aufgesprochen hatte. Knapp zwei Monate später verstarb er. Dieses Tondokument ist wie ein Vermächtnis an seine Freunde und, in besonderer Weise, ein eindringlicher Aufruf an alle Christus und seiner Lehre endlich zu folgen.

Wenn er, der nachweislich in die Zukunft blicken konnte, nicht gewollt hätte, dass Moslems davon erfahren, dass er sich zu Christus bekannte, so hätte er sicherlich anders gesprochen. Immer wieder bezog er sich in seinen Vorträgen auf ihn. Dies ist nun mal die Wahrheit! Und diese Wahrheit sollte man nicht verzerren. Als Moslem würde ich mit keiner noch so logisch erscheinenden Erklärung hinters Licht geführt werden wollen. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch lieber die Wahrheit erfährt als zensierte Texte. Außerdem erkennt auch der Islam Christus als einen großen Propheten an. Ob Menschen nun Christus, Mohammed, Buddha oder wen auch als ihr Vorbild sehen, so gilt es dies uneingeschränkt zu akzeptieren und dieser Einstellung mit aller Toleranz zu begegnen. Intoleranz ist ein Problem vieler religiöser Menschen, aber es wäre falsch sich danach zu richten oder auszurichten.

Aufgrund dieser Vorkommnisse wurde der “Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings” gegründet. Es ist unser Bestreben vollständig und unzensiert die Lehre Bruno Grönings weiterzugeben, ohne in irgendeiner Form unsere Aktivitäten als den “allein selig machenden Weg” zu sehen. Das man unseren Verein in gewissen Kreisen als Konkurrenz wahrnimmt, ist für uns unverständlich. Wir respektieren jede Gruppierung, die sich für Bruno Gröning und seine Lehre einsetzt. Wir wollen nur unseren speziellen Beitrag dazu leisten, dass sich Interessierte mit Bruno Gröning und seiner Lehre beschäftigen können, um sich ein eigenes Bild davon machen zu können. Wir lehnen jede Form von Personenkult, Menschenhörigkeit, Dogmatismus und Fanatismus ab. Es wurde auch keine der unabhängigen Gemeinschaften, die man auf dieser Homepage findet, von uns ins Leben gerufen. Wir unterstützen sie nur, wenn es gewünscht ist. Sie agieren in völliger Freiheit!

Thomas Busse
(Vorsitzender)