Bruno Gröning

Bruno Gröning, Traberhof bei Rosenheim, 11.09.1949 vormittags

Ich will heute nicht viel Worte machen, da ich wenig Zeit habe. Der Vorredner hat schon die Worte gebraucht, die ich Ihnen sagen wollte. Ich glaube, dass Sie alle voll und ganz verstanden haben, dass Ihr Weg nicht umsonst ist. Warten Sie bitte hier eine Stunde, wenn ich auch fort bin. In der Zeit vollziehe ich eine Fernheilung. Es ist nicht die Erste und auch noch nicht die Letzte! Ihr Weg ist nicht umsonst. Wenn Sie hier an Ort und Stelle nicht gleich etwas verspüren, so weiß ich ganz genau, dass Sie mir den Bescheid (später) schriftlich übermitteln werden, dass Sie doch die Krankheit hier (...) gelassen haben.

Ich glaube, mich mit diesen Worten verabschieden zu können. Die Zeit drängt und ich hoffe, dass Sie dann schließlich nach Hause gehen und all Ihren verwandten und bekannten Kranken sagen, dass ich im Laufe dieser Woche nicht hier sein werde. Es muss einmal ein anderer Zustand eintreten, indem ich endgültig zu den Heilstätten übergehe, die mir in einem großen Maße bereits angeboten sind. Leider habe ich bis heute nicht die Zeit gehabt, sie zu besichtigen, noch einrichten zu lassen. Es dauert (aber) nicht allzu lange, dann wird es soweit sein, dass alles in geordneten Verhältnissen abläuft.

Ich habe Sie mit Absicht bis jetzt warten lassen, damit es sich auch lohnt, damit mehrere Menschen hinzukommen (und es hören werden) und ich bitte Sie, auch den Menschen dies mitzuteilen, die nach Ihnen kommen. Sie empfangen genau dasselbe. Haben Sie Vertrauen ...

- Zwischenrufe der zuhörenden Menschen: Ja! -

und stärken Sie Ihren Glauben!

- Zwischenrufe der zuhörenden Menschen: Ja! -

Auf Wiedersehen!

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   Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings e.V.