
Meine lieben Heilungssuchenden!
Als ich vor wenigen Tagen dieses Grundstück betrat, trat ich als erstes hier auf diesen Balkon und sah mir das Gelände an und tatsächlich hatte ich damals schon dasselbe Bild vor meinen Augen, wie ich es jetzt vor mir sehe.
Ich will nicht von meinem Kampf sprechen. Nein, es ist kein Kampf; es ist eine Selbstverständlichkeit, dass ich mich durchsetzen musste, um Ihnen allen, die Sie schon jahrelang auf Heilung warteten, die Heilung von unserem Herrgott und durch unseren Herrgott zu übermitteln.
- Großer Beifall der zuhörenden Menschen. -
Ich habe, kurz gesagt, keine ruhige Stunde gehabt und ich verzichte auch für mein weiteres Leben darauf. Ich bin nun eben einmal dazu da und fühle mich verpflichtet, mein ganzes Leben für Ihre Gesundheit einzusetzen.
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Ich bin 43 Jahre alt. Mein ganzes Leben besteht nur daraus, Menschen zu helfen. Diese Kraft - diese göttliche Kraft - wurde mir in die Wiege gelegt. Ich war ein kleiner Knabe und habe nichts unversucht gelassen – nichts – (...), (um) Menschen und Tieren zu helfen ...
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
denn alles, was der Herrgott für uns Menschen hier auf dieser Erde geschaffen hat, gehört zueinander. Jeder hat eine Lebensberechtigung; so auch Sie und ich habe Ihnen schon zu wissen gegeben, dass ich mich verpflichtet fühle, allen Menschen zu helfen, alle Menschen gesund zu wissen.
Von der amerikanischen Zone ging ich in die englische, um dort dem Hilferuf kranker Menschen nachzugehen und Menschen die Gesundheit wiederzugeben, was ich Ihnen (anhand) von tausenden von Fällen aufzählen könnte. Mein Leitsatz heißt: Blinde sehen, Krüppel gehen! Es hört sich sehr schlecht an, wenn ich eben gesagt habe “Krüppel”. Sie können nichts dafür - einer wie der Andere, der jahrelang das Bett hüten musste -, dass Sie steif dalagen und sich nicht rühren konnten und ich habe von Jahr zu Jahr, Tag um Tag, Nacht um Nacht Menschen das neue, gesunde Leben wiedergegeben. Dabei macht es mir nichts aus, wenn der Eine oder Andere jahrelang das Bett hüten musste, ohne ein Glied rühren zu können. Es geschah so schnell, dass, wie ich immer gesagt habe, ein Fotograf mit (dem) Fotografieren nicht mitkommt, um die Gesundung des kranken Menschen im Apparat aufzunehmen.
Ich sprach eben von der englischen Zone. Dort waren Menschen am Werk, die glaubten, ich würde ihnen das Butterbrot nehmen. Deshalb meinten sie, mich bekämpfen zu müssen. Sie haben nichts unversucht gelassen, mich hinter Schloss und Riegel zu bekommen ...
- Zwischenrufe der zuhörenden Menschen: Pfui! -
und das ist vor wenigen Tagen noch gewesen, ...
- Zwischenrufe der zuhörenden Menschen: Pfui! -
dass sie sich nicht scheuten, Schmutzigkeiten von sich zu geben, um mich mit aller Gewalt zu bekämpfen.
- Zwischenrufe der zuhörenden Menschen: Pfui! Nieder mit den Schmierfinken! -
Ich habe hier bei meinem letzten Abschied den Menschen zu wissen gegeben, dass ich Ihnen diese herausstellen werde; (aber) heute noch nicht. Ich weiß, dass diese Menschen sich heute schon schämen, dass sie diesen Weg gegangen sind, mich zu bekämpfen. Ich habe ihnen früher gesagt: „Die Schlinge haben Sie sich selbst umgelegt und jetzt sehen Sie zu, wie Sie aus dieser Schlinge herauskommen“.
- Großer Beifall der zuhörenden Menschen. -
- Zwischenrufe der zuhörenden Menschen: Gerechtigkeit siegt! -
Ich habe diesen Menschen gezeigt, dass ich keine Menschen fürchte; mögen sie kommen, womit sie wollen.
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
- Zwischenrufe der zuhörenden Menschen: Das Volk steht hinter Ihnen! -
Ich fürchte nur einen und das ist und bleibt unser Herrgott!
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Auch muss ich Ihnen allen zu wissen geben, dass ich nichts unversucht gelassen habe, Menschen zu helfen, Menschen zu heilen. Ich habe keinen Weg gescheut; ich habe mich nicht gesorgt um Essen oder Schlafen. Ich brauche keinen Schlaf; ich brauche kein Essen; ich brauche nur eines, die Arbeit, Menschen zu helfen, Menschen zu heilen ...
- Großer Beifall der zuhörenden Menschen. -
und deshalb muss ich meinen Weg gehen! Ich habe die Westzonen in drei Teile geteilt; angefangen in Westfalen. Westfalen - Herford - ist Ihnen schon ein Begriff geworden. Dort selbst wurde ich - ich könnte fast sagen - bis auf‘s Messer bekämpft. (...)
- Zwischenrufe der zuhörenden Menschen: Pfui! -
Trotzdem habe ich es nicht unterlassen, den Menschen am laufenden Band weiter zu helfen.
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Vor wenigen Wochen verschwand ich aus der englischen Zone, wo ich es (vorher) nicht übers Herz bringen konnte, kranken Menschen nicht zu helfen. Ich bin von einem Haus zum anderen gefahren, habe dort kranke Menschen aufgesucht und sie geheilt. Da habe ich zu wissen bekommen, dass einzelne Mediziner sich erlaubten zu sagen: „Wenn der Gröning noch eine Heilung vornimmt, ist er reif für das Gefängnis“ und trotzdem habe ich mich daran nicht gestört. Ich habe das am laufenden Band weiter ausgeführt und habe dann, als ich merkte, dass die Polizei hinter mir her war, – nicht dass ich ausgerückt wäre; nein – in aller Gemütsruhe (...) die englische Zone verlassen.
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
In den letzten Tagen habe ich dort - das heißt in Bielefeld - erfahren, dass der Haftbefehl gegen Gröning bereits unterzeichnet war. Aber zu Ihrer Beruhigung: Mein Anwalt dort teilte mir mit, dass er zu wissen bekommen hat, dass der Unterzeichnete nicht viel bekommen hat; nein. Als er den Haftbefehl unterzeichnet hatte, wurde seine Hand steif ...
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
und verblieb so bis zu dem Tage, an dem ich dort selbst wieder auftauchte. (...) Ich habe von jeher den Menschen zu wissen gegeben, dass ich unter Gottes Schutz stehe und wenn sie alle kommen - böse Menschen -, (...) sind sie nicht in der Lage, mir irgend etwas anzutun und sollte es der Eine oder Andere solcher teuflischen Menschen doch versuchen, so wird er schon zu Fall kommen ...
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
das heißt, ich selbst tue nichts dazu. Ich wünsche heute noch meinem größten Todfeind das Allerbeste!
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Aber Sie alle müssen auch dieses wissen, dass der Teufel als solcher nichts unversucht lässt, sich in die Menschenleiber zu verstecken und sie zum Bösen zu führen. Des Teufels Spiel ist aus!
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Wenn er auch hier und dort etwas von sich merken lässt, so ist es weiter nicht schlimm. Ich weiß meine Gegner zu bekämpfen!
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Genauso will ich Ihnen weiter berichten, dass mein zweiter Weg von Westfalen nach Schleswig-Holstein führte. Dort waren ebenso Menschen, wie sie hier sind, das heißt kranke Menschen, (die) mich um Hilfe, um Heilung baten. Auch hier hat es nur an Einzelnen gelegen, die nichts unversucht gelassen haben, mir ebenfalls mein Tun und Wollen an dem kranken Volk zu untersagen, indem es hieß: “Ja, Genosse, ich kann dich nicht im Stich lassen. Ich tue so, wie Ihr schon getan habt (d.h. wie in Herford)”. Das ist beschämend. Parteipolitik ist für mich nicht maßgebend. Ich habe auch in Hamburg den Menschen zu wissen gegeben: Von mir aus können noch hundert Parteien ins Leben gerufen werden und sie können alle tun und lassen, was sie wollen. Dieses große Geschehen hat mit (...) Parteipolitik nichts zu tun!
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Genauso will ich Ihnen auch zu wissen geben, weil ich schon darauf zu sprechen gekommen bin, dass nicht nur heute, sondern auch früher schon Mitglieder der KPD den Glauben (an Gott) hatten. Man soll nicht glauben, dass diese (alle) den Herrgott verleumden wollen, nein; auch diese haben ein menschliches Herz; auch diese versuchen ihr Herz rein zu halten; auch diese glauben an den Herrgott wie wir.
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Es ist nur eines, dass der Eine hier-, der Andere dorthin gezogen wird und glaubt, auf dem richtigen Wege zu stehen, um für sein oder aller Menschen Wohl richtig zu kämpfen. Also wollen wir keinen Menschen verachten; wollen wir die Bruderliebe und vor allen Dingen die Schwesterliebe in uns aufnehmen und gut zueinander sein; wollen wir zu unserem Christentum zurückkehren, das viele Menschen seit Jahrzehnten verloren haben; wollen wir den Weg zu Gott zurückfinden!
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Von Schleswig-Holstein habe ich den dritten Versuch hier in das schöne Bayernland gemacht. Dieses sollte der letzte Versuch in Deutschland sein.
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Und jetzt kann ich Ihnen mitteilen, wie Ihnen allen schon nicht mehr unbekannt sein wird, dass die bayerische Regierung mir keinen Stein in den Weg gelegt, nein, sondern ...
- Der Rest des Satzes ging im Beifall unter. -
Darauf können Sie alle stolz sein, dass es doch noch Menschen gibt, die Gutes haben wollen und das ist die Peitsche für die, die dieses alles bekämpft haben, Menschen zu helfen, Menschen zu heilen. Diese Schmutzfinken fühlten sich nur wohl, wenn sie (...) viel Geld verdienten. Sie fragten nicht nach der Krankheit aller Menschen, nein; je kränker das Volk, desto besser lebten sie.
Man hat dort in Westfalen versucht, mich in die Krankenhäuser zu bringen, um eine Prüfung abzulegen. Man hat die Äußerung gemacht: “Der soll nur kommen; den werden wir schon abschießen!“ Und so war das auch an diesem einen Tage - diesem bewussten Tage -, an dem der Haftbefehl unterzeichnet wurde, an dem einer der Professoren wörtlich gesagt hat: “So wie er nach hier kommt, schießen wir ihn ab!“
- Zwischenrufe der zuhörenden Menschen: Pfui! -
Wer dies war, werde ich Ihnen noch genau zu wissen geben. Ich scheue ihn nicht - keinen Menschen -, mein Kampf geht weiter! Wie hier, so überall warten (...) Menschen in der ganzen Welt, damit ihnen einmal geholfen wird ...
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
und deshalb stehe ich heute hier. Die erste Heilstätte als solche ist noch nicht so aufgezogen, wie sie sein soll. Hier dieses Grundstück hat uns der Eigentümer, Herr Harwart, zur Verfügung gestellt. Er war der Erste, der mir dieses große Angebot gemacht hat, indem er sagte: “Über alles, was Sie hier sehen, was mein Eigentum ist, können Sie bestimmen, können Sie verfügen”.
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Ich danke hiermit Herrn Harwart für seine Großzügigkeit, für sein Entgegenkommen, ...
- Großer Beifall der zuhörenden Menschen. -
im Namen aller Kranken!
Die Zeitung, die Presse hat so vieles missverstanden, wollte nicht verstehen, hat hier und dort etwas läuten gehört und glaubte von sich aus; das schreiben zu können, was sie sich so gedacht hatte. Genauso möchte ich eine der ersten Mitteilungen hier in München herausziehen, (als) Herr Harwart mich in sein Hotel einlud zu einem Glas Bier. Dieses habe ich befolgt, und zwar deshalb, weil ich wegen seines Entgegenkommens allen Kranken gegenüber dieses nicht ablehnen konnte. Dies werde ich auch nie tun. Es war nicht für mich; es war nicht darum, um einen Schluck Bier zu trinken, nein; um ihm den Dank dafür zu beweisen, dass er uns das Grundstück zur Verfügung gestellt hat. Es hieß (dann) in dem Artikel: “Gröning in der Nachtbar”. Vielleicht habe ich auch noch getanzt!? Aber ich muss Ihnen (hiermit) eins zu wissen geben, der Gröning darf sich nichts mehr erlauben! (...)
Man hat mir auch das nicht gegönnt, als ich einmal in Hamburg war und ein krankes Kind mich bat, ein Stück Kuchen zu essen. Ich war wegen dieses Kindes von Herford nach Hamburg gefahren, um mein gegebenes Wort einzulösen und seine Mutter hatte mir ein Essen bereitet, wie es auf einer Hochzeitstafel nicht besser stehen könnte. „Aber ich komme nicht zum Essen“, sagte ich, „ich komme des kranken Kindes wegen“. Doch das Stück Kuchen zu essen, konnte ich dem kranken Kind nicht abschlagen. Als ich im Begriff war, dieses Stück Kuchen in den Mund zu stecken, kommt ein Zeitungsschreiber; ein junges Kerlchen, das noch nichts erlebt hat und noch nichts weiß; er weiß nur eines, er kann schreiben. Aber was er geschrieben hat, das kann er nicht verantworten: “Gröning bei Kaffee und Kuchen”. Ich habe ihm die Frage gestellt, ob er wohl noch keinen Kuchen gegessen hätte. Sie sehen, nicht einmal dieses gönnt man mir! Dieses Eine sollen Sie auch wissen, dass ich nicht des Essens wegen komme, nein; ich will von keinem Menschen etwas haben. Was ich haben will, ist und bleibt allein die Krankheit, indem ich Ihnen dafür durch die Worte Gottes die Gesundheit vermittle.
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
- Zwischenruf der zuhörenden Menschen: Wann kommen Sie zu uns nach Österreich?
Damit Sie mich alle richtig verstehen, damit jeder weiß, was mein Plan ist: Ich beabsichtige hier - speziell hier in Bayern - Heilstätten zu errichten, und zwar sollen diese Heilstätten nicht aussehen wie die üblichen Krankenhäuser; nein. Hier kommen größtenteils die Menschen vorne krank herein und hinten gesund hinaus.
- Großer Beifall der zuhörenden Menschen. -
Für einzelne wenige Gehbehinderte werde ich dafür sorgen, dass sie einige Tage dort verbleiben, um sie dann auf eigene Füße stellen zu können.
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Ich weiß aber auch, dass eine Heilstätte bei weitem nie ausreichen wird und deswegen habe ich mich entschlossen, viele hier zu errichten und deshalb muss ich Sie schon alle bitten zu warten, bis dieses geschehen ist. Jetzt brauchen Sie aber nicht zu denken, dass ich hier nichts tun will! Ich habe bereits viel getan, und viele von Ihnen werden schon einiges verspürt haben.
Als ich vergangene Woche Samstag mich hier vor einer Masse Menschen verabschiedete, habe ich Ihnen zu wissen gegeben, dass in meiner Abwesenheit viele Menschen gesund werden, und zwar habe ich hier drei Menschen beauftragt, Ihnen das zu wissen zu geben, dass ich die Menschen in Fernheilung heilen werde. Dies ist auch, wie mir heute berichtet wurde, geschehen. Darunter sind zwei Blinde, die ihr Augenlicht wieder erhalten haben und viele Andere, die gehbehindert, gelähmt waren, organische Leiden und was weiß ich alles hatten, die ihre Gesundheit erhalten haben. Es ist nicht immer notwendig, dass ich den kranken Menschen vor Augen kommen muss. Nein, notwendig ist, dass der kranke Mensch mir das größte Vertrauen und dem Herrgott den Glauben entgegenbringt. Ich kann Ihnen nur sagen, dass schon unzählige Blinde wieder sehen können und die heute noch nicht das Augenlicht wiedererhalten haben, werden es ebenfalls erhalten.
Professoren sagten zu mir, die nicht dafür, sondern dagegen standen: “Ich will Wunder sehen”. Sie sagten: „Das können wir auch, Menschen gesund machen“. Ich habe nur die Frage gestellt, wo dann gesunde Menschen sind und warum man (...) die Kranken nicht gesund gemacht hat? Nein, sie wollten sehen, dass ich zu einem, dem der Arm fehlte sagte: „Eins, zwei, drei der Arm muss wieder da sein!“ Solche Wunder wollten sie sehen! Ich will nicht damit gesagt haben - überhaupt nicht -, dass ich die Ärzte hiermit beschimpfen und in den Dreck ziehen will. Nein, es sind und bleiben meine Freunde, denn sie alle haben hierin einen Beruf gefunden in dem Glauben, Menschen helfen zu können. Aber einzelne Menschen gibt es - auch unter den Ärzten -, die glauben, sich behaupten zu können. Sie glauben, dass der kleine Gröning ihnen das Butterbrot wegnehmen wolle. Nein, ich habe die feste Absicht, ihnen noch etwas darauf zu geben!
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Aber andererseits haben sich schon viele Ärzte eingefunden mit der Bitte, hier mitarbeiten zu dürfen, um Menschen zu helfen, Menschen zu heilen. Ich habe immer wieder gesagt: Die 70 000 Ärzte, wie wir sie heute in Deutschland haben, reichen noch gar nicht aus, um allen Menschen schnellstens zu helfen.
Man hat mir die Frage gestellt, ob ich die Kraft übertragen kann. Ich sage: Nein! Das geht nicht. Ich bin aber in der Lage, Menschen, die gewillt sind, die bereit sind, Menschen zu helfen, in meinem Auftrag Heilungen vornehmen zu lassen und jetzt will ich Ihnen noch zu wissen geben: Sobald die Heilstätten hier in Bayern und in ganz Deutschland errichtet sein werden, dann erst werde ich Deutschland verlassen. Aber Sie brauchen nicht denken, dass dann hier nichts geschieht. Nein, die Hilfe kommt so oder so.
Auch gebe ich Ihnen zu wissen, dass ich noch nie danach gefragt habe, welcher Religion oder welcher Nation der Mensch angehört. Alle Menschen haben ein Recht und die Möglichkeit, Hilfe zu erlangen und deswegen haben wir Deutsche nicht nur allein Anspruch darauf, sondern alle Menschen, die auf dieser großen, göttlichen Erde leben. Deswegen muss ich von einem Land zum anderen ziehen. Es wird ja nicht heute oder schon morgen sein, dass ich Deutschland verlasse; nein, erst wenn alles soweit errichtet ist. Sie werden viel zu sehen, viel zu hören und vor allen Dingen am eigenen Leib zu verspüren bekommen, wer unser Herrgott ist. Der Herrgott ist und bleibt der einzige Arzt aller Menschen!
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Ich könnte Ihnen so viel erzählen, dass ich in vier, in acht, in zwölf Monaten noch lange nicht fertig werde. Aber ich glaube, dass Sie mich mit diesen kurzen, wenigen Worten gut verstanden haben; wenig Worte, dafür aber viele Taten! Um Sie alle über dieses Geschehen genau aufzuklären, will ich Ihnen über die Presse, in der Hoffnung, dass sie von jetzt ab die Wahrheit schreiben wird, genaue Nachrichten geben; auch über den Rundfunk und nicht zu vergessen über den Film. Der Film (ein Dokumentarfilm), der jetzt gedreht wird, so wie Sie diesen sehen, wird man ebenfalls schon gesunden.
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Es sind kranke Menschen zu mir gekommen, die mir berichteten, dass sie mich im Rundfunk sprechen hörten und nur, indem sie meine Stimme hörten, von ihrer Krankheit, die sie schon jahrelang in ihrem Körper verborgen gehalten hatten, befreit worden sind. Es gibt auch viele Menschen, die tatsächlich gesund wurden, wenn sie nur aus der Zeitung oder sonst irgendwie etwas über mich gelesen haben. Dasselbe geschah auch schon bei Menschen, die nur im Begriff waren, ein Bittgesuch an mich zu schreiben.
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Ein Mensch schrieb einen Brief (an mich) mit der Bitte, ihm zu helfen. Als er diesen Brief fertig hatte, war er gesund und als Dank dafür, weil er wusste, dass ich kein Geld nehme, hat er eine Broschüre geschrieben (...). Ich habe sie nicht gelesen; ich komme ja nicht zum Lesen. Aber ich weiß, dass er nichts Schlimmes geschrieben haben kann. Viele, viele solcher Fälle könnte ich Ihnen aufzählen, aber ich glaube nicht, dass ich das noch muss. Ich bin nicht da, um große Reden zu halten, sondern ich fühle mich verpflichtet, Ihnen zu helfen, (Sie) zu heilen; das heißt, die Heilung zu übermitteln.
Es ist nicht notwendig, dass der Eine oder Andere mir seine Leiden aufzählt. Ich weiß viel, viel mehr, als überhaupt ein Mensch nur denken kann. Wenn der Eine oder Andere den Weg zu mir gefunden hatte und um Hilfe für seine Angehörigen bat, ohne mir zu sagen, wer dieser Kranke war, wo er wohnt, was für ein Leiden er hatte, so war ich in der Lage und bin es auch weiter, ihm diesen Kranken genau mit seinen kranken Stellen zu beschreiben; so wie ich auch in der Lage war zu sagen, was für ein Menschenkind er ist; mit seinem ganzen Vorleben bis zu dieser Stunde. Alles habe ich sagen können und habe auch diesen Menschen die Krankheit auf dem Fernwege abgenommen, indem ich sagte: „Gehen Sie ans Telefon oder versuchen Sie die Verbindung mit diesem Kranken schnellstmöglich aufzunehmen“. So wurde der Kranke gesund. Dazu aber muss mir das größte Vertrauen entgegengebracht werden!
Es gibt auch Fälle, dass Ärzte gekommen sind mit der Bitte um Hilfe für schwerkranke Patienten und ich habe ihnen gesagt, was für Krankheiten der Eine oder Andere gehabt hat und habe gesagt, dass sie auf die Uhr schauen sollen, dass von dieser Stunde an der Kranke seine Gesundheit erhalten hat. Dies ist mir von Ärzten bereits vielfach bestätigt (worden).
Ich spreche nicht zu Ihnen, um Propaganda für mich zu machen; nein, sondern um, wie überall, Menschen zu helfen, Menschen zu heilen. Diese Hilfe, diese Heilung geschieht nur im Namen Gottes. Nicht ich (tue es); ich bin nichts, der Herrgott ist alles!
Es gibt Menschen, die glauben, wenn sie zu mir kommen, dann müssen sie Tage oder auch Wochen opfern und solange hier warten, bis sie vollständig gesund sind. Nein, das ist falsch; das ist Misstrauen. „Wer Misstrauen hat, der bleibt“, habe ich Ihnen gesagt, und sage es auch heute. Und wer Vertrauen hat, der geht nach Hause. Und somit wünsche ich Ihnen allen, wie Sie hier stehen, die beste Gesundheit. Werfen Sie die Krankheit ab und nehmen Sie die Gesundheit in sich auf. Dieses geschieht im Namen Gottes!
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Sie brauchen nicht gleich ein Misstrauen zu haben, wenn Sie in diesem Augenblick noch nichts verspüren. Meistens geschieht es ja sofort. Aber Sie müssen erst soweit sein, dass Sie sich freimachen von Ihren Sünden; frei von Ihrer Schlechtigkeit, um die Gesundheit aufnehmen zu können. Ich gebe Ihnen zu wissen, dass die Gesundheit etwas Großes, etwas Gutes, dass sie das rein Göttliche ist und der Herrgott geht nicht an die Menschenleiber, die sich von den Sünden noch nicht befreit oder die gar nicht daran denken, den Weg zu Gott anzutreten.
- Dankesrufe aus der Menge. -
Nicht mir sind Sie zu Dank verpflichtet, danken Sie hierfür alle dem Herrgott!
- Beifall der zuhörenden Menschen. -
Ich bin bereit, allen Menschen zu helfen, alle Menschen zu heilen. Es muss jeder von Ihnen selbst darauf achten und soll nicht sagen: „Herr Gröning, helfen Sie mir!“ Achten Sie bitte selbst; nehmen Sie die Gesundheit in Ihren Körper auf. Dann ist alles geschehen. Es wird nicht einer, es werden nicht zehn, es werden hunderte oder gar alle unter Ihnen sein, die geheilt sind; der eine früher, der andere später. Aber achten Sie bitte selbst. Ich habe gesagt, dass Sie einmal in Ihrem Leben Egoist sein müssen, (das heißt, wenn es um Ihre Heilung geht) und das heißt gesund sein.
Es ist nichts Neues, wenn der eine 10, 20, 30, 40 Jahre gelähmt gewesen ist, dass er jetzt mit einem Mal aufstehen und wieder gehen kann. Es ist nichts Neues, dass Menschen, die im Alter von 30, 40 und 50 Jahren noch nie das Augenlicht gehabt haben, plötzlich wieder sehen können oder dass Menschen, die ihr Leben lang schwerhörig oder taub waren, ja, sogar Menschen, die kein Trommelfell hatten, doch das Gehör wieder bekamen. Es liegt nur an Ihnen selbst! Ich werde hier eine Weile verharren und warten, bis hier und dort und überall etwas geschieht.
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