Bruno Gröning

Heilungsberichte 1949 - 1959

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Impfschaden
Im September 1952 brachte ich meine anderthalb jährige Tochter zur Pocken-Schutzimpfung. Ein unglücklicher Zufall wollte es, dass am gleichen Tage meine zwei größeren Kinder sowie das frisch geimpfte Kind an einer infektiösen, schwer fieberhaften Halsaffektion erkrankten. Das Zusammentreffen dieser Umstände war vermutlich die Ursache einer weiteren schweren Erkrankung meiner kleinen Tochter. Am zehnten Tag nach der Impfung traten Krämpfe auf, die sich wie folgt zeigten: Zuerst konnte man am ganzen Körper blaue Ringe feststellen. Gleichzeitig waren die Füße sowie Hände und Mundpartie des Kindes blau gefärbt. Nach schweren Zuckungen des Körpers trat Bewusstlosigkeit ein. Nach einem darauf folgenden Schlaf stieg das Fieber regelmäßig auf 40°, oft aber bis 41°. Diese Anfälle wiederholten sich alle 2 – 3 Tage. Das Fieber war allerdings nur nach den Anfällen so hoch, sonst hielt es sich immer um 38°, was wohl auch auf die Einführung von Zäpfchen zurückzuführen ist.

Der hinzugezogene Kinderspezialist, Dr. H. Socher, stellte fest, dass es sich um eine schwere Art von Fraisen-Anfällen handelt. Die Medikamente – Nervenheilmittel – brachten außer dem Umstand, dass bei den Anfällen keine Bewusstlosigkeit mehr auftrat, keine wesentliche Besserung, und die Krämpfe wiederholten sich nach wie vor alle paar Tage. Gleichzeitig kamen durch das Einnehmen der verschiedenen Medikamente – Penicillin, Sulfonamiden, Antistin usw. – allergische Beschwerden dazu. Plötzlich schwellten Hände, Füße, die Lippen sowie Augen und Ohren sehr stark an, was einen überaus starken Juckreiz auslöste. Das Kind litt darunter fürchterlich und nur das Einführen von Kalziumzäpfchen linderte etwas. Diese geschilderten Krankheitserscheinungen wiederholten sich ständig bis zum Februar dieses Jahres. Das Kind magerte ab, war vollkommen appetitlos und ohne Frische. Herr Dr. Socher sagte, dass er selbst – trotz seiner langen Praxis – nicht weiß, was dem Kind fehlt, und was die Ursache des Fiebers ist. Röntgen- sowie Blut- und Herzuntersuchungen blieben ohne Befund. Wir Eltern waren verzweifelt, zumal wir ja schon kurz vorher einen fünfjährigen Jungen an Diphtherie verloren hatten.

Nach Erhalt der Stanniolkugel von Herrn Gröning durch meine Mutter wandte ich dieselbe genau nach Beschreibung in der Broschüre an. Wir standen vor einem Wunder, denn das Fieber ging weg, und die Anfälle blieben aus. Fast schlagartig kam der Appetit, und das Kind hat sich seit Februar restlos erholt und ist heute vollkommen gesund.

Wir sind überzeugt davon, dass Herr Gröning mit seinem Heilstrom unserem Kind geholfen hat und erlauben uns hiermit, unseren tief empfundensten Dank auszusprechen. L. Tschebull – aus Klagenfurt am 27.05.1953 (Quelle: Privatarchiv)

Ischias I
„Seit 1942 bin ich bei Herrn Dr. B. in Behandlung. Diagnose: Ischias. Art der Behandlung waren Bäder aller Art sowie Kurzwellenbestrahlungen, Massagen, Einreibungen usw. Ende 1943 war ich längere Zeit im Krankenhaus L. und wurde schließlich nach 6-monatiger Krankheit ausgesteuert. Auf Anraten der Ärzte reichte ich 1944 ein Rentenverfahren ein, welches am 21.07.1944 genehmigt wurde. Ohne Stock konnte ich überhaupt nicht gehen. Mein Zustand hatte sich in letzter Zeit so verschlimmert, dass ich auf 2 Stöcken gehen musste. Das Schlimmste war, ich hatte keinen Halt mehr in den Beinen, so dass ich des Öfteren hinfiel. Beim letzten Sturz dachte ich, mein linkes Schienbein sei verletzt. Herr Dr. B. gab mir die Überweisung zum Chefarzt des hiesigen Krankenhauses Dr. E. Hier wurde eine Röntgenaufnahme gemacht. Befund: Nicht Ischias, sondern rechtsseitige Hüftlähmung und linkes Knie verschlissen. Unter anderem sollte ich, wie die Bescheinigung nachweist, ins Krankenhaus. Ich habe die Schmerzen kaum aushalten können und da, wie Dr. E  sagte, an eine Heilung nicht mehr zu denken war, hatte auch die Krankenhausbehandlung keinen Sinn. Ich war des Lebens sozusagen leid.

Nun hörte ich im Rundfunk und in der Zeitung von Herrn Gröning in Herford. Sofortiger Entschluss: Dorthin. Wie ich es bis dorthin geschafft habe, weiß ich selbst kaum, ich kann nur sagen, es war mein Vertrauen zu diesem Manne. Meine Erwartungen und mein Vertrauen haben sich reichlich gelohnt und ich hatte keine Worte mehr. Mit ein paar Worten war ich wieder gelenkig und konnte ohne Stöcke nach Hause fahren.“ (Quelle: „Die Wunderheilungen des Bruno Gröning“, Egon-Arthur Schmidt, Falken-Verlag, Berlin 1949, S. 96 - 97)

Ischias II
Lieber Herr Gröning! Ich möchte mich heute für meine sowie für die Heilung meines Mannes herzlichst bei Ihnen bedanken. Ich litt seit 1927 an ein Gallen- und Magenleiden. Außerdem hatte ich etwa seit einem Jahr einen ständigen Juckreiz in beiden Beinen. Von mehreren Ärzten konnte mir keine Hilfe oder Heilung zuteil werden. Im September erhielt ich dann von Frau J. Thomsen, Steinberg, eine Stanniolkugel. Schon während Frau Thomsen von Ihnen berichtete, wurde der ganze Körper geschüttelt, und dieses Schütteln hielt auch nach Empfang der Kugel noch etwa eine Stunde an. Danach waren alle Beschwerden verschwunden und sind bis zum heutigen Tag auch nicht wiedergekehrt. Seit dem fühle ich mich sehr wohl und viel kräftiger wie seit Jahren.

Mein Mann litt an Schwerhörigkeit, Ischias und bekam immer Schwindelanfälle . „Alterser scheinungen“, für die es keine Hilfe mehr gibt, war die Diagnose des behandelnden Arztes. Mit mir zusammen erhielt auch mein Mann eine Stanniolkugel, und auch bei ihm schwanden bald alle Beschwerden. Heute hört er auch wieder die Uhr ticken, was früher nicht möglich war. Wir sind nun so froh und danken Ihnen nochmals von ganzem Herzen für unsere Heilung. Mit vielen guten Wünschen und Grüßen für Sie, Ihre Anne Andresen - aus Ostenfeld am 01. 11. 1953 (Privatarchiv)

   Informationskreis: Leben und Lehre Bruno Grönings e.V.