
Bruno Gröning wollte nicht nur den Menschen helfen, damit sie wieder gesund werden konnten, sondern er formulierte sein Lebensziel wie folgt: „Ich will jeden Menschen wieder zum Glauben zurückführen, denn jeder Mensch ist ein Wesen der Natur, jeder Mensch ist ein Kind Gottes. Wir Menschen haben nur einen Vater, und das ist unser Herrgott! Und weil viele Menschen vom Glauben abgekommen sind, so will ich sie wieder zum Glauben zurückführen.“ (01.10.1949)
„Ich stehe vor den Menschen nur wie ein Wegweiser, der ihnen (...) den Weg wieder zeigt, den der Mensch seit Jahrtausenden so nach und nach verlassen hat. (...) Ob sie sich zu diesem Weg entscheiden, ist nicht meine Angelegenheit, das ist jedes Menschen eigene Sache.“ (29.09.1950) Bruno Gröning betonte immer wieder, dass er sich einfach verpflichtet fühle, der Wahrheit zu dienen und den Mut hätte, sie unverblümt, mit den Worten der heutigen Zeit, weiterzugeben. „Nun habe ich hier den Willen, jeden Menschen auf den guten Weg zu führen, aber ich muss ihm die Wahrheit sagen.“ (06.10.1958) Er sagt aber auch: „Ich weiß nicht viel, ich weiß weiter nur das, was Menschen heute nicht mehr wissen.“ (Datum unbekannt)
Seine Belehrungen, bei gleichzeitiger Aufnahme der göttlichen Heilkraft, die Bruno Gröning wie ein Transformator weitergeben durfte, führten viele Menschen tatsächlich zur Gesundheit. Offenbar floss ihm diese Kraft in besonderem Maße zu, so dass er sie wie ein Transformator, je nach Bedarf, weiterleiten konnte. Er betonte aber immer wieder: „Nicht ich heile, sondern es führt die Menschen nur zu ihrem Heil.“ Und er wies jeden Dank seiner Person gegenüber von sich. „Wem die Hilfe zuteil geworden ist, der soll dem Herrgott dafür danken, nicht dem kleinen Gröning. Ich bin nichts, unser Herrgott ist alles!“ (31.08.1949) „Ich sage (...) immer wieder (...): Danket nie mir, danken wir Gott dafür. Ich danke Gott immer dafür, dass ich das tun darf, dass ich Ihm dienen darf (...). Wie sie sich Gott gegenüber dankbar zeigen, das belasse ich ihnen selbst.“ (03.10.1958) „Glauben sie nur, dass ich weiter nichts als nur Ihr Helfer bin! Glauben sie, meine lieben Freunde, dass ich weiter nichts als nur ein Diener Gottes bin, was auch sie sein können, wenn sie es nur wollen, wenn sie es nur tun! Und glauben sie, meine lieben Freunde, dass ich doch weiter nichts als nur ein Werkzeug, ein Werkzeug Gottes bin (...).“ (04.12.1958) „Ich bin und bleibe ein Kind, bin nur ein Kind Gottes, mehr nicht!“ (05.10.1958)
Bruno Gröning lehnte jede Art von Personenkult konsequent ab. „Ich habe nicht die Absicht gehabt mich emporzuheben, nein, ich wurde erst von kranken Menschen herausgehoben.“ (01.10.1949) Obwohl er immer wieder darauf hinwies, das man ihn nur als Helfer sehen sollte, gab es Menschen, die sich ihm gegenüber fanatisch zeigten und ihn förmlich vergötterten. Deshalb stellte er klar: „Ich will nicht von einem einzigen meiner Mitmenschen verherrlicht werden. Ich bin nicht Gott, sondern nur göttlich, wie jeder meiner Mitmenschen!“ (17.10.1955)
Sein Versprechen: „So Gott will, werde ich weiterhelfen!“ (Datum unbekannt), hat sich längst erfüllt. Unzählige Heilungsberichte der heutigen Zeit belegen, dass er auf geistigem Weg diesem Auftrag des Helfens aus einer jenseitigen Dimension weiter nachkommt. Vor allem seine Lehre ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Gesundheit und inneren Zufriedenheit, wenn man sie wirklich beherzigt. So sind seine Worte zu verstehen: „Wenn ich einmal nicht mehr auf dieser Erde sein werde, so kann jeder aus sich selbst heraus die Hilfe und Heilung erfahren.“ (Datum unbekannt)
